Mormonen in Brüssel schließen sich mit der Heilsarmee zusammen, um Flüchtlingen zu helfen

Mormonen in Brüssel schließen sich mit der Heilsarmee zusammen, um Flüchtlingen zu helfen

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In Brüssel haben sich Mitglieder und Freunde der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage versammelt, um 1.500 Hygienepäckchen für Flüchtlinge zusammenzustellen. Mit den Päckchen soll etwa 300 Flüchtlingen geholfen werden, die in drei von der Heilsarmee betriebenen Unterkünften untergebracht sind.

Mit ihrem Aufruf, sich der Flüchtlinge nach besten Kräften und Möglichkeiten anzunehmen, hatten die Führer der Kirche die Mitglieder der Gemeinde Grimbergen inspiriert, und so berieten diese darüber, wie sie tatsächlich dem Beispiel Jesu Christi folgen und sich der Armen und Bedürftigen annehmen könnten. Vom europäischen Sitz der Kirche in Frankfurt am Main erhielten sie alles Material, das sie für die Päckchen brauchten. Während das EU-Büro der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage den Kontakt mit den Verantwortlichen der Heilsarmee in Brüssel herstellte, teilten die Mitglieder der Gemeinde Grimbergen Helferteams ein und regelten die Einzelheiten dieses Dienstprojekts. Die gemeinsamen Bemühungen mündeten in eine erfolgreiche Veranstaltung, an der Mitglieder und Freunde der Kirche aus allen Altersgruppen teilnahmen.

"Ich freue mich, dass ich mich hier bei Ihnen allen für Ihren ausgezeichneten Beitrag bedanken darf. Sie haben der Heilsarmee geholfen, die Bedürfnisse der Flüchtlinge zu decken, um die wir uns kümmern dürfen", so Major Mike Stannett, für EU-Angelegenheiten zuständiger Offizier am territorialen Hauptquartier der Heilsarmee in Brüssel.

Laut Major Stannett sind Hygienepäckchen für Frauen besonders willkommen, denn die Heilsarmee hat Schwierigkeiten, die benötigten Bedarfsartikel in großen Mengen zu beziehen. „An Intimpflege- und Hygieneprodukte für die Frau denken die Spender oft nicht“, sagt Stannett.

Videobericht über das Hilfsprojekt (auf Englisch):

"Mit den Artikeln, die wir heute übergeben, sorgen wir dafür, dass die Menschen sich nicht vernachlässigt fühlen, dass sie an den Erfolg in dem neuen Leben glauben, das sie anstreben, dass sie etwas haben, womit sie anfangen können", meint Barbie Curtis, Leiterin der örtlichen Frauenhilfsvereinigung, der Frauenorganisation der Kirche.

"Wir bezeichnen uns aus ganz gutem Grund als Brüder und Schwestern", findet Bischof Robert Hart, der Leiter der Gemeinde Grimbergen. "Wenn wir bei uns am Ort auf die Straße hinausgehen", so Hart weiter, "mögen wir uns der Bedürftigen bewusst sein, ihnen die Hand reichen und für sie in jeder Weise da sein. Möge der Geist uns begleiten, auf dass wir bessere Diener unseres himmlischen Vaters sind."

Elder Patrick Kearon, der zusammen mit seinen beiden Ratgebern für eine halbe Million Gläubige in Europa zuständig ist, erklärte, die Kirche habe in Anbetracht der Krise zusätzliche 4,6 Millionen Euro Soforthilfe für Vertriebene zugesagt und weitere Unterstützung in Aussicht gestellt.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.