Kirche Jesu Christi im Frankfurter Rat der Religionen vertreten

Kirche Jesu Christi im Frankfurter Rat der Religionen vertreten

Pressemitteilung

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beteiligt sich von Anfang an am „Rat der Religionen - Frankfurt“. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte sich das neu geschaffene Gremium gestern Vormittag erstmals der Öffentlichkeit vor. „Es ist Zeit, dass der interreligiöse Dialog die engen Räume der akademischen Säle verlässt und sich der breiten Gesellschaft widmet“, so Pfarrer Athenagoras Ziliaskopoulos, erster Vorsitzender des Rates und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Frankfurt. „Wir wünschen uns eine Frankfurter Gesellschaft, in der alle Religionsgemeinschaften dem allgemeinen Wohlergehen dienen.“

Bei der Gründungsversammlung am 1. April 2009 verabschiedete der aus 23 Mitglieder bestehende Rat der Religionen einstimmig eine Satzung, welche spezifisch die Vertretung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage durch einen Repräsentanten festschreibt. Erster Vertreter der Kirche im Rat der Religionen ist Axel Leimer, Präsident des Pfahles Frankfurt - eine die elf Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet umfassende Organisationseinheit. „Der Dialog mit Gläubigen aller Religionen liegt uns ebenso am Herzen wie das Wohl der Menschen, die in der Stadt Frankfurt leben“, stellt Präsident Leimer fest. „Daher wirken wir gerne im Rat der Religionen mit.“ Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist in Hessen als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt. Des Weiteren sind im Rat der Religionen folgende Religionsgemeinschaften vertreten: Jüdische Gemeinde, Christliche Kirchen und Vereinigungen, Islamische Religionsgemeinschaften und Verbände, Buddhistische Religionsgemeinschaft, Hinduistische Religionsgemeinschaft, Sikh Gemeinde, Baha’i Gemeinde und Ahmadiyya Gemeinde.

Der „Rat der Religionen - Frankfurt“ ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Religionsgemeinschaften, die sich für die Förderung des interreligiösen Dialogs, für eine Verständigung über gemeinsame Werte und das friedliche, gleichberechtigte Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Er versteht sich als selbst organisierter Partner für Öffentlichkeit und Stadtpolitik. Damit unterscheidet er sich von „Runden Tischen“ in anderen Städten, die in der Regel vom Oberbürgermeister oder einem städtischen Amt einberufen und moderiert werden. Somit ist der Rat der Religionen in Frankfurt das erste Gremium seiner Art.

Externer Link: Neuer Rat der Religionen will Toleranz fördern, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. April 2009

Externer Link: Sie schaffen Frieden in Frankfurt, BILD Frankfurt, 7. April 2009

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.