Kirche Jesu Christi setzt Hoffnung auf die Jugend

Kirche Jesu Christi setzt Hoffnung auf die Jugend

Pressemitteilung

Hoffnungsvoll zeigte sich die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beim Festakt anlässlich des 20-jährigen Bestehens ihres Gemeindezentrums in Hanau am gestrigen Samstag. Die christliche Laiengemeinde stellt die Signale auf Zukunft und setzt dabei besonders auf die Jugend.

"Wir finden unter unseren Kindern und Jugendlichen viele Talente und Fähigkeiten", freute sich der ehrenamtliche Bischof der Gemeinde, Dr. Bernhard Seeber, in seiner Festansprache. Die Abendmahlsfeier, die Gesangsleitung sowie die Orgelbegleitung im Gottesdienst lägen bereits in den Händen Jugendlicher. Zwei junge Gemeindemitglieder leisteten gerade einen zweijährigen Missionsdienst in Kanada und Schottland. Von der Beteiligung junger Menschen am Gemeindeleben konnten sich externe Gäste wie der Landtagsabgeordnete Aloys Lenz und Pfarrer Torben Telder von der Wallonisch-Niederländischen Kirche vor Ort überzeugen. Ein Kinderchor und ein jugendliches Gesangsduett umrahmten den Festakt musikalisch. Drei der Sprecher waren nicht älter als 18 Jahre.

Pfarrer Telder brachte in seinem Grußwort seine Bewunderung für die Mündigkeit der Glieder der jungen Gemeinde sowie für die Ausgestaltung des gemeindlichen Lebens zum Ausdruck. Über 13 Millionen Glaubensanhänger weltweit seien eine beachtliche Zahl, mit der Gott der Welt sicher etwas sagen wolle. Dekanin Claudia Brinkmann-Weiß vom evangelischen Kirchenkreis Hanau-Stadt wünschte der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in einem schriftlich übermittelten Grußwort für das weitere Wirken und Gemeindeleben Gottes Segen.

Bei der im Anschluss an den Festakt im Gemeindesaal stattfindenden Adventsfeier rief ein Jugendchor den Weihnachtsmann herbei, der mit zwei großen, leeren Säcken ankam. Statt Gaben an die Kinder zu verteilen, sammelte dieser Geschenke für die Weihnachtspäckchen-Aktion der Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung). Insgesamt 78 Geschenkpäckchen nahm Alfred von Gazali, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Stiftung, persönlich entgegen.

Die landläufig als „Mormonen“ bekannte Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage feiert in Hanau seit 1945 sonntägliche Gottesdienste. Dabei dienten anfangs das Obergeschoss eines Wachhauses am Schloss Phillipsruhe, die Garnisonskapelle der Pionierkaserne, eine gemietetes Wohnhaus in Lamboy sowie das Obergeschoss einer Schuhfabrik in Steinheim als Versammlungsräume. 1989 wurde dann ein eigenes Gemeindezentrum in der Donaustraße 38 im Gewerbegebiet Hanau-Nord fertiggestellt. Neben einem Gottesdienstraum, einem Gemeindesaal und zahlreichen Gruppenräumen ist im multifunktionalen Bau eine genealogische Forschungsstelle mit Mikrofilm-Lesegeräten untergebracht. Auch das Deutsche Rote Kreuz nutzt das Gemeindezentrum für Blutspendetermine.

In Hessen ist die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt. Sie versteht sich als christliche Kirche und gehört zu den Gründungsmitgliedern des Rates der Religionen in Frankfurt.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.