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Missionarsschulen

Jede Woche lassen an die 500 junge Männer und Frauen zwischen 18 und 25 Jahren, die der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage angehören, ihre Familie, ihre Freunde, ihre Ausbildung und ihren Beruf zurück und reisen zu einer der 15 Missionarsschulen (manchmal auch als MTC – "Missionary Training Centers" bezeichnet), die es insgesamt in aller Welt gibt.

Bevor sich die Missionare zur Missionarsschule aufmachen, erhalten sie ein Berufungsschreiben vom Präsidenten der Kirche aus Salt Lake City, in dem steht, wo sie zwei Jahre lang (junge Männer) oder 18 Monate lang (junge Frauen) ihren Missionsdienst absolvieren werden.

Etwa 80 Prozent der Missionare werden in der größten Missionarsschule der Kirche in Provo im US-Bundesstaat Utah geschult. Hier befinden sich durchschnittlich an die 2.700 Missionare; im Jahr sind es insgesamt etwa 24.000 Missionare.

In den Missionarsschulen werden die Missionare in der Glaubenslehre und einer Fremdsprache unterwiesen und lernen, wie man Menschen unterweist. Bevor sie an ihren Bestimmungsort in einem von 120 Ländern reisen, machen sie sich außerdem Achtung und Verständnis für die Kultur des Gebietes oder Landes zu eigen, in dem sie ihren Missionsdienst leisten werden. Die Schulung nimmt, abhängig von der zu erlernenden Sprache, drei Wochen bis drei Monate in Anspruch.

Siehe auch Missionsprogramm.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.

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