Moslems und Mormonen lassen Hilfsgüter in den Süden Asiens einfliegen

Moslems und Mormonen lassen Hilfsgüter in den Süden Asiens einfliegen

Pressemitteilung

Über 70 Tonnen medizinischer Bedarf, Hygienepäckchen, Kleidung und Schuhe werden im Rahmen einer gemeinsamen Aktion von Islamic Relief Worldwide und der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage nach Indonesien geflogen, um den Opfern der Tsunamis zu helfen.

Noch heute wird in Salt Lake City eine gecharterte MD-11-Frachtmaschine beladen, die dann am Neujahrstag nach Medan im Norden der indonesischen Insel Sumatra fliegt. Islamic Relief Worldwide kommt für die Frachtkosten auf, während die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage etwa 70 Tonnen Hilfsgüter beisteuert. Die Verteilung im Katastrophengebiet übernehmen beide Organisationen.

Mit dieser gemeinsamen Aktion wird eine Partnerschaft fortgesetzt, die zwischen Islamic Relief Worldwide und der Kirche im Sommer 2003 begann, als eine Ladung Hilfsgüter in den Irak geschickt wurde, wo die Menschen schon so lange zu leiden hatten. Weitere gemeinsame Lieferungen gingen an die Opfer der Überschwemmungen in Bangladesch und an die Opfer des Bürgerkriegs im Sudan.

Der Präsident und Vorstandsvorsitzende von Islamic Relief in den USA, Ahmad El Bendary, und Bischof Richard C. Edgley, Erster Ratgeber in der Präsidierenden Bischofschaft der Kirche, überzeugten sich gemeinsam von der Abfertigung der Güter am internationalen Flughafen von Salt Lake City.

Die Lieferung findet im Rahmen eines vierstufigen Hilfsprogramms statt, das die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage für die Betroffenen im Süden Asiens in Angriff genommen hat. In der ersten Phase wurde der konkrete Bedarf ermittelt und in der zweiten der Sofortbedarf gedeckt. Dazu wurden vor Ort dringend benötigte Materialien eingekauft und per Luftfracht weiterbefördert. In der dritten Phase sollen weitere Container mit Hilfsgütern auf dem Seeweg und über Land angeliefert werden. In der vierten Phase wird sich die Kirche dann mit den langfristigen Bedürfnissen befassen.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.