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Aus Sorge um den Menschen

Ist christliche Mission nur eine Form des Marketing? Eine Journalistin der alternativen "Tageszeitung" sieht das so. Für Ihre Reportage "Trainee im Dienste des Herrn" vom 15. August 2012 schaut sie zwei Missionaren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Hamburg über die Schulter. Dabei übersieht sie, worum es den beiden jungen Geistlichen wirklich geht: Seelsorge.

Hamm 21

Zwei Missionarinnen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Deutschland unterhalten sich mit einem interessierten Zuhörer über Gott.

Wie eine Firma seien die Mormonen organisiert. Und die Währung der jungen Missionare sei die Anzahl der Getauften. Wer sich unvereingenommen mit Glauben und Praxis der Kirche Jesu Christi befasst, dem vermittelt sich ein anderes Bild.

Das Buch Mormon, neben der Bibel Teil des christlichen Schriftkanons der Kirche, erzählt die Geschichte von einem Missionar aus alter Zeit namens Alma. Dieser soll den Menschen einer Stadt Umkehr predigen. Dort angekommen wird er verhöhnt, angespuckt und aus der Stadt geworfen. Er ist niedergeschlagen. Da erscheint ihm ein Engel und muntert ihn auf. Er habe großen Anlass, sich zu freuen, lautet die Botschaft des Engels. Er könne sich deshalb freuen, weil er dem Ruf Gottes gefolgt sei. Alma kehrt zurück und trifft an der Stadtgrenze auf einen Mitmenschen, der sich nichts sehnlicher wünscht als das Gotteswort. Beide sind glücklich. Beiden ist geholfen.

Was junge Menschen dazu bewegt, eine Mission für die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu absolvieren, lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken. Wenn sie aus ihrem Missionsland zurückkehren, zitieren sie keine Statistiken. Stattdessen bleiben viele Erinnerungen an persönliche Begegnungen und an den tiefsinnigen Austausch über die wirklich wichtigen Fragen des Lebens. Mission ist immer die Sorge um den Menschen.

In einem Interview vom 2. August 2012 hier auf der Presseseite erläutert Lehi Schwartz, der als deren Präsident die Mission der Kirche in Frankfurt am Main leitet, was die Missionare innerlich antreibt: "Die Missionare erkennen, wie erfüllend es sein kann, das eigene Leben Gott zu widmen und ganz für andere Menschen und deren Bedürfnisse da zu sein. Eigene Wünsche stehen da eine Weile zurück und nichts soll ablenken vom geistigen Dienst. Nach ihrer Mission wenden sich unsere jungen Leute wieder ihrer Ausbildung und dem Beruf zu. Sie gründen Familien und genießen natürlich auch wieder weltliche Unterhaltung. Aber von der Missionszeit bleibt oft etwas zurück, nämlich die Erkenntnis, dass es im Leben nicht zuerst um die nächste Beförderung, den nächsten Urlaub oder die nächste Party geht."

 

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