Junge alleinstehende Mitglieder und Freunde der Kirche kommen zu internationaler Tagung zusammen

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Vom 10. bis 14. Juli kamen über 100 junge alleinstehende Mitglieder (JAE) und Freunde der Kirche Jesu Christi der Heiligen Letzten Tage aus ganz Mittel- und Osteuropa in der Nähe von Vysočina, einem Ort in einem wunderschönen Landstrich in Tschechien, zu einer Tagung zusammen. Schwerpunkt der Tagung war, wie man Jesus Christi noch besser nachfolgen kann.

Vier Tage lang konnten die Teilnehmer, die aus der Slowakei, Ungarn, Tschechien, Deutschland, Polen, Österreich, Slowenien, Kroatien, Rumänien und der Schweiz angereist waren, bei Institutsunterricht, Andachten, Workshops sowie Sport- und Freizeitaktivitäten mitmachen. Abgerundet wurde der Tag stets mit einem Tanzabend.

 

Da es bei der Tagung hauptsächlich darum ging, wie man Jesus Christus nachfolgen kann, gab es eine ganze Reihe Gelegenheiten zum Dienen. Die JAE stellten über 1.000 Hygienebeutel mit Seife, Zahnbürsten, Zahnpasta, Bürsten, Kämmen und Taschentüchern zusammen. Die Beutel werden über die LDS Charities, ein humanitäres Hilfswerk der Kirche, an die Roma-Gemeinschaften im Osten der Slowakei verteilt, die kaum fließendes Wasser oder Sanitäranlagen haben.

Die jungen Erwachsenen der Kirche gingen auch in ein Altersheim. Dort strichen sie Zäune und einen Pavillon und zupften im Gemeinschaftsgarten der Einrichtung Unkraut.

Agnieszka Ilnicka, 25, aus Warschau berichtet: "Das Dienstprojekt war toll. Eine echt sinnvolle Sache. Wir können anderen vermitteln, wie man eigenständig sein kann, auch wenn sie keine Mitglieder unserer Kirche sind. Wir können alle ein Werkzeug in den Händen des Herrn sein, auch wenn wir nicht dieselbe Sprache sprechen."

"An das Dienstprojekt werde ich besonders gern zurückdenken. Es war beeindruckend. Es ging zu wie in einem Bienenstock . die Teilnehmer waren fleißig wie die Bienen. Alle arbeiteten Hand in Hand. Es war sehr gut organisiert", erklärt Jiří Ambrož, der die Tagung mitgeplant hat. "Als unser Komitee das Ziel der Tagung besprach, waren wir uns einig, dass wir den JAE helfen wollten, Christus näherzukommen. Wir wollten die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Teilnehmer persönliche Offenbarung empfangen und dem Erretter näherkommen. Aber wir wollten ihnen auch Gelegenheit geben, andere Leute kennenzulernen und bei etwas Sinnvollem Spaß zu haben."

Die JAE nahmen auch an Workshops teil, bei denen es um die Nutzung der sozialen Medien zur Verbreitung des Evangeliums ging, um PathwayConnect und um das von der Kirche angebotene neue Programm zur Eigenständigkeitsförderung.

Tamas Furko, 21, aus Budapest meint dazu: "Ich mag die kulturübergreifende Komponente. Ich bin gern unter Gleichaltrigen aus verschiedenen Ländern. Wir können viel von anderen lernen, und ich freue mich darüber. Das Zusammenstellen der Hygienebeutel hat mir am besten gefallen. Ich musste an ein Bild denken, auf dem Christus bei einer Frau kniet. Ich habe mir vorgestellt, dass auch ich mich hinknie und es damit Christus gleichtue. Ich bin dankbar, dass ich Menschen helfen kann, die es nicht so gut haben wie ich. Solche Projekte hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei uns Helfern, und wir kommen dabei dem Erretter und Gott näher."

Elder Wolfgang Pilz, Gebietssiebziger im Gebiet Europa der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, war unter den Tagungssprechern und war bei der gesamten Tagung dabei. "Die Einigkeit unter den Teilnehmern, die aus so vielen verschiedenen Ländern kamen, war bewegend. Sie sprechen verschiedene Sprachen, und dennoch war ich überrascht, wie gut sie zurechtkamen. Sie fanden eine Sprache bei dieser Tagung, die alle verstanden", berichtet er.

"Viele haben eine Mission erfüllt und viele bereiten sich gerade darauf vor, auch wenn sie noch nicht lange Mitglieder der Kirche sind oder ihre Familie sie nicht unterstützt. Sehr viele leisten Hervorragendes in ihrem Umfeld und haben den großen Wunsch, dem Erretter nahezubleiben und die Gebote zu befolgen. Sie sind die zukünftigen Führer der Kirche. Und ich muss sagen, sie ist in guten Händen. Ich sehe die Bischöfe, FHV-Leiterinnen und Pfahlpräsidenten von morgen in ihnen. Sie sind das beste Beispiel für die Arbeiter, die erst zu später Stunde zur Arbeit im Weingarten angeworben wurden. Jesus sprach einst in einem Gleichnis von ihnen (siehe Matthäus 20). Auch sie werden zu später Stunde berufen und sind doch etwas ganz Besonderes!“

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.