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Pressemitteilung —  21. Juni 2012

Deutsche Mormonin in "Hall of Fame" aufgenommen

Frankfurt am Main — 

Bei der Verleihung der Goldenen Sportpyramide am 25. Mai 2012 in Berlin wurde die ehemalige Biathletin und Skilangläuferin Antje Harvey von der Stiftung Deutsche Sporthilfe in die "Hall of Fame" des deutschen Sports aufgenommen. Nun spricht sie im kirchlichen Mitteilungsblatt "Church News" über ihren Glauben. Harvey ist praktizierendes Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Wer Gottes Plan kenne, entwickle eine andere Lebensperspektive, zitiert das Kirchenblatt die inzwischen in den USA lebende Harvey, geborene Misersky. Zusammen mit ihrem Mann habe sie sich nach einem intensiven Studium des Buches Mormon vor fast zehn Jahren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage angeschlossen.

Als 17-jährige Skilangläuferin hatte sich Harvey geweigert, Dopingpillen einzunehmen und war danach gezwungen, eine mehrjährige Pause vom Leistungssport einzulegen. Nach dem Berliner Mauerfall im Jahr 1989 begann sie eine Karriere als Biathletin und gewann 1992 bei den Olympischen Winterspielen in Albertville eine Goldmedaille. Harveys Vater Heinrich Misersky war zu DDR-Zeiten als Skilanglauftrainer nicht bereit, ein Dopingprogramm umzusetzen. Vater und Tochter wurden für ihre Zivilcourage bei der Verleihung der Goldenen Sportpyramide gemeinsam geehrt. Über die Aufnahme in die "Hall of Fame" hatte die deutsche Presse ausführlich berichtet, unter anderem die "Frankfurter Rundschau".

Harvey lebt heute mit ihrer Familie in Heber City nahe Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah.

Hinweis an Journalisten: Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.