Elder Uchtdorf überreicht Bundespräsident Gauck persönliche Familiengeschichte

Elder Uchtdorf überreicht Bundespräsident Gauck persönliche Familiengeschichte

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Bundespräsident a.D. Joachim Gauck nahm bei einem Treffen mit Vertretern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage am Dienstag, den 15. Mai 2018, in Berlin eine fünf Generationen umfassende Ausarbeitung seiner persönlichen Familiengeschichte entgegen. Das dreibändige Werk und eine gerahmte Übersicht wurden ihm von Elder Dieter F. Uchtdorf vom Kollegium der Zwölf Apostel überreicht.

Die Begegnung fand in den Büroräumen von Bundespräsident Gauck im Bundestag statt. Dieser war sichtlich bewegt und zeigte sich beeindruckt vom Umfang und Inhalt der Ausführungen.

 

Im Laufe eines freundlichen Gesprächs brachte Bundespräsident Gauck seinen Respekt vor dem ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zum Ausdruck. Den weltweiten Dienst der jungen Missionare mit seinen vielfältigen Herausforderungen würdigte er besonders. Diese jungen Menschen dienen ohne Bezahlung und unter Einsatz von bis zu zwei Jahren ihrer persönlichen Zeit.

James T. Burton, Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland im US-Bundesstaat Utah, sowie die Gebietssiebziger Michael Cziesla und Axel H. Leimer begleiteten Apostel Uchtdorf bei diesem Besuch.

Elder Uchtdorf hatte schon Ende 2002 dem damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau im Rahmen eines Treffens im Schloss Bellevue eine Ausarbeitung dessen Familiengeschichte überreicht. Bereits 1970 kam es zu einer Begegnung zwischen Bundespräsident Gustav Heinemann und Thomas S. Monson, dem späteren Präsidenten der Kirche Jesu Christi.

Die Kirche Jesu Christ der Heiligen der Letzten Tage versteht sich als die wiederhergestellte Urkirche Jesu Christi und ist seit 1843 in Deutschland vertreten; sie ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts registriert.

Neben dem aktiven Missionsdienst gehören die Stärkung der Familie, der humanitäre Dienst am Nächsten - unabhängig von Religion, Herkunft oder Lebenssituation der Bedürftigen - sowie die geistige wie emotionale Festigung des Einzelnen in der heutigen Welt zu den Schwerpunkten ihrer seelsorgerischen Aktivitäten.

Es gibt in Deutschland über 150 Gotteshäuser, in denen sich Gläubige zum sonntäglichen Gottesdienst versammeln, sowie zwei Tempel zur wochentäglichen Gottesverehrung. Die Tempel befinden sich in Friedrichsdorf nahe Frankfurt am Main und im sächsischen Freiberg.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.