Präsident Uchtdorf überreicht Spende an das UN-Ernährungsprogramm

Präsident Uchtdorf überreicht Spende an das UN-Ernährungsprogramm

Aktuelles

Präsident Dieter F. Uchtdorf, Zweiter Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, überreichte am 17. Juli in Rom im Namen der Kirche eine Spende über 3 Millionen US-Dollar an Ertharin Cousin, die Direktorin des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen. Die Spende soll dafür verwendet werden, Flüchtlinge und Vertriebene in Kamerun, dem Tschad und Syrien mit Nahrung zu versorgen.

Angesichts von 65 Millionen Flüchtlingen in aller Welt ist es der Kirche ein Anliegen, Leid in jeglicher Form zu lindern, auch den Hunger.

"Ich habe im Namen [der Mitglieder der Kirche] dem Welternährungsprogramm einen Scheck überreicht. Die großzügigen Spenden unserer Mitglieder in aller Welt haben das ermöglicht. Ihr Engagement, ihre kollektive Entschlossenheit, zu handeln anstatt nur zu reden, führen bei Gottes Kindern letzten Endes zu einer entscheidenden Veränderung im Leben", erklärte Präsident Uchtdorf.

Präsident Uchtdorf besuchte bei seiner Europareise auch zwei Flüchtlingslager in der Nähe von Athen. Das katholische Hilfswerk CRS war sein Gastgeber im Lager von Piräus außerhalb von Athen. Dort erhalten über 1300 Menschen Hilfe. Das International Rescue Committee (IRC) lud ihn außerdem in das Flüchtlingslager Eleonas ein, das über 2400 Bewohnern Unterkunft bietet.

LDS Charities, das Hilfswerk der Kirche, arbeitet bei der Flüchtlingshilfe in Europa und auch weltweit mit dem CRS und dem IRC zusammen.

Dies ist das dritte Jahr in Folge, in dem LDS Charities gemeinsam mit der UN-Organisation den Hunger bekämpft. Letztes Jahr hat die Kirche sich daran beteiligt, den Hunger der Dürreopfer in Äthopien zu lindern. 2014 trug sie dazu bei, die Betroffenen der Ebola-Krise mit Nahrung zu versorgen.

Schätzungsweise 795 Millionen Menschen leiden derzeit auf der Welt an Hunger. Etwa jeder Neunte hat Tag für Tag nichts zu essen. Unter Mangelernährung leidet gar jeder Zweite auf unserem Planeten. Das WFP ist die größte humanitäre Hilfsorganisation, die den Hunger in aller Welt bekämpft. Es stellt im Katastrophenfall Nahrung zur Verfügung und unterstützt auch Gemeinden bei der Verbesserung der Ernährung und der Erhöhung der Widerstandsfähigkeit. Jahr für Jahr leistet das WFP im Schnitt über 80 Millionen Menschen in etwa 80 Ländern Hilfe.

Das WFP arbeitet mit der Initiative Zero Hunger daran, dass spätestens 2030 niemand mehr hungert - wie in den globalen Nachhaltigkeitszielen der UN ausgeführt, die letzten September von Regierungen in aller Welt angenommen wurden.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.